Bereits zum 50. Mal richtete die Wadersloher Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuz am vergangenen Wochenende eine Weihnachtsfeier im Grenzdurchgangslager Friedland aus. Mit Bühne, selbstgepackten Weihnachtstüten und kleinen Geschenken für die Kinder fuhren die Wadersloh in die Gemeinde in Niedersachsen.

Alles fing im Jahr 1967 an, als das DRK Wadersloh auf einen Spendenaufruf der Friedlandhilfe aufmerksam wurde. Mit einer Tonne bereits vorsortierter Altkleider im Gepäck fuhren die DRKler nach Friedland. Darauf folgten weitere Fahrten zu Ostern und später nur noch zu Weihnachtsfeiern, welche sich in diesem Jahr zum 50 Mal jährte.

Aus diesem Anlass fand vor der eigentlichen Weihnachtsfeier eine kleine Feierstunde statt. Hierzu waren unter anderem auch der 1. Vorsitzende des Wadersloher Ortsvereins Christian Thegelkamp und der Präsident des DRK Kreisverbandes Warendorf-Beckum Dr. Frank Röschinger mit nach Friedland gekommenen. Hier berichtete dann der langjährige Zugführer Bernhard Schniederjohann von den Anfängen und den folgenden Fahrten.

Am Nachmittag begannen dann die Vorbereitungen für die eigentliche Weihnachtsfeier. Noch während wieder der große Saal eingedeckt und die mitgebrachte Bühne aufgebaut wurden warteten bereits die ersten Gäste vor der Tür.  Nach der Einstimmung durch ein paar Weihnachtslieder zeigte ein Zauberer seine Tricks, bevor dann endlich der Nikolaus kam. Neben einer weihnachtlichen Tüte hatte er auch für jedes Kind ein kleines Spielzeug dabei, welche zum Teil aus der Sammlung beim Martinsumzug stammten.  Aber auch viele Erwachsene freuten sich über ein Bild mit dem heiligen Mann und seinem Gefährten Knecht Ruprecht.

Da das Lager in Friedland zurzeit mit insgesamt 600 Bewohnern wieder recht gut ausgelastet ist, dürfte diese Tradition auch im kommenden Jahr eine weitere Fortsetzung finden.